Interviews


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Beitrag Di 1. Mai 2018, 09:07

Interviews

Im Interview mit Carsten Herlitz, Vizepräsident des ECC Preussen Berlin e.V.


Carsten, du bist seit einem guten halben Jahr nun Vizepräsident des ECC, wie kam es dazu und wie sind deine ersten Erfahrungen in dieser Funktion?

Der Kontakt ist über Björn Leonhard gekommen. Danach gab es ein intensives Gespräch mit unserem Präsidenten, Rainer Bormann. Dabei wurde sehr schnell klar, dass wir einen guten Draht zueinander haben und ein gemeinsames Verständnis über die Zukunft des Vereins. Nachdem die Aufgabenverteilung klar war, ging es los.

Die ersten Monate waren sehr intensiv. Zunächst habe ich mich mit den Strukturen des Vereins vertraut gemacht, die handelnden Personen kennen gelernt und mich in die Aufgabe eingearbeitet. Der Verein besteht dabei nicht nur aus der Oberligamannschaft, sondern natürlich auch aus allen anderen Abteilungen. Von der Laufschule, den “Sledgern”, den vielen Jugendmannschaften sowie der Landesliga. Natürlich steht die Oberligamannschaft im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Hier gab es nicht immer gute Zeiten. Ich erinnere an die Beurlaubung von David Haas. Aber die Jungs haben es danach, Dank Björn und seinem Team, sehr gut gemacht. Der Vorstand arbeitet super zusammen. Wir diskutieren in der Sache hart und dann gehts gemeinsam an die Arbeit. Das ist die Basis um den Verein voran zu bringen.

Carsten, wir haben dich in der letzten Saison als sehr kommunikativ und Fan nah erlebt, warum ist dir dies so wichtig?

Meine kommunikative Art ist keine Strategie, sondern ein Teil von mir. Ich habe auch meine stillen Momente, in denen ich lese, klassische Musik höre und zur Ruhe komme.

Aber Kommunikation mit den Fans, den Sponsoren, den vielen Helfern rund um den Verein ist – so glaube ich – eine wesentliche Voraussetzung für einen lebendigen Verein, in dem man sich wohl fühlt und zu dem man gerne hingeht. Und das ist wichtig!

Denn viele von uns verbringen hier ihre Freizeit. Und da will man vor allem Spaß haben. Darüber hinaus habe ich von Anfang an viel positives Feedback erhalten. Das freut mich und macht das natürlich leichter.

Carsten, du bist ja nun sehr intensiv in der Planung der neuen Saison involviert, was ist dein Resümee aus der vergangenen Saison, gibt es daraus Erkenntnisse für die jetzigen Planungen, was ist das Konzept des ECC?

Mein Ziel ist es, dass wir den ECC als den Eishockeyclub im Westen unserer Stadt etablieren. Wir müssen bekannter werden und mehr Zuschauer in die Halle bekommen.

Dafür brauchen wir ein gesundes finanzielles Fundament, auf dem wir den sportlichen Erfolg aufbauen können. Da Präsidium und Vorstand ehrenamtlich arbeiten, können wir dieses Ziel nur erreichen, indem wir Prioritäten setzen und diese gezielt abarbeiten. Für die Oberligamannschaft bedeutet das, dass wir Sponsoren finden müssen, denen wir natürlich auch etwas bieten wollen. Parallel dazu geht es aktuell in die Planung des Kaders. Das müssen wir aufgrund unserer finanziellen Möglichkeiten sehr sorgfältig und ohne Hektik machen. Wenn das alles steht, geht es in einem weiteren Schritt ans Marketingkonzept – und hier sind mir auch die Fans wichtig, die ja bereits viele Ideen zusammengetragen haben. Gerade auch die Überlegungen der Fans sind wichtig und ein großartiges Signal. Unsere Fans sitzen oder stehen nicht nur auf der Tribüne, sondern packen an. Darauf werden wir zurückkommen.

Der ECC ist eine Familie, ein Verein mit viel Potential. Lasst uns gemeinsam diesen Verein weiter nach vorne bringen – als Fan, Sponsor, Spieler, Trainer, Helfer, Puckkind und: Als Eltern der vielen Kinder, die bei uns spielen.

Carsten, eine letzte Frage; Mit Uli Egen ist dem ECC ein Coup gelungen. Nicht wenige kennen ihn aus der Zeit des BSC Preussen Berlin, als Trainer aber auch hinter der Bande der Eisbären Berlin. Wie kam es zu dieser Verpflichtung, was hat euch bewogen die kommende Oberligasaison mit Uli Egen zu bestreiten?

Bei Uli Egen hatten wir von Anfang an das Gefühl, dass er wieder zurückkommen wollte. Er ist Teil der “Familie” geblieben. Und die Reaktion der Fans beim Saisonabschluss hat uns darin bestärkt.

Ob ein Trainer Erfolg hat, weiß man nie vorher. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Aber ich habe in den vielen Telefonaten und Gesprächen mit ihm die Überzeugung gewonnen, dass er für diesen Verein brennt und hier etwas bewegen will. Er hat sich intensiv mit dem ECC beschäftigt. Daneben hat Uli Erfahrung, von denen auch die jüngeren Spieler viel lernen können. Er war Nationalspieler, hat unter anderem als Trainer viel Erfahrung gesammelt. Er ist ein Typ, der uns auch in der öffentlichen Wahrnehmung helfen wird. Er hatte noch andere Möglichkeiten, aber wir sind sehr froh, dass er sich für unsere Preussen entschieden hat.

Wir danken Carsten Herlitz für die Zeit, die er sich genommen hat und wünschen allen Akteuren neben und auf dem Eis viel Erfolg für die kommende Saison in der Oberliga-Nord.

Presseteam ECC Preussen Berlin e.V.

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Beitrag Di 15. Mai 2018, 06:56

Re: Interviews

Hallo Herr Egen,

wir halten uns nicht lange mit Ihrer Vita auf, die ist hinlänglich bekannt.
Die Bekanntgabe Ihrer Verpflichtung als Trainer des ECC Preussen auf der Saisonabschlussfeier des Vereins hat für wahre Jubelstürme gesorgt. Wie ist es zu diesem Arrangement gekommen?

Der Kontakt wurde über meinen Agenten hergestellt. In einem persönlichen Gespräch mit carsten Herlitz (ECC-Vizepräsident) wurde das Interesse für die Preussen intensiv geweckt. Beim Aufeinandertreffen mit dem Herner EV in Berlin habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt.

Mit dem Namen Uli Egen verbinden gerade die lebensälteren Fans des Vereins Erinnerungen an bessere Zeiten. Was ist Ihre Zielsetzung für die unmittelbare Zukunft. Was wollen Sie mit der Mannschaft erreichen?

Mein Ziel ist mindestens Platz 10 und somit bei dem angestrebten Modus die Play-offs. Wichtig für dieses Ziel ist eine spielerische Tiefe, also Qualität statt Quantität. Ich stehe schon mit einigen Spielern in Kontakt, wobei mir der Austausch mit dem Sportwart des ECC, Thomas Leonhardt, sehr wichtig ist.

Dem ECC Preussen dürfte auch in der kommenden Spielzeit einer der geringsten Etats in der Liga zur Verfügung stehen. Fehlgriffe verbieten sich da von selbst. Sind Sie aktiv in die Zusammensetzung des Kaders eingebunden?

Wie schon gesagt, stehe ich mit einigen Spielern in Kontakt und werde meine Empfehlungen mitteilen, bzw. trage ich schon die Entscheidung in Absprache mit dem Präsidium, welche Spieler kommen und wer nicht. Diese Entscheidungen treffen wir bewusst und intelligent.

Für die Oberliga Nord wurde zur Saison 2018/19 eine Doppelrunde beschlossen. Macht zunächst 52 Spiele in der Hauptrunde. Für Profimannschaften kein Problem. Wie kann der Ausbildungsverein ECC Preussen da mithalten ohne die Spieler zu verheizen?

Da noch kein offizieller Beschluss durch den DEB bekannt gegeben wurde und somit noch nicht aller Tage Abend ist, lassen wir uns erstmal überraschen. Aber egal, welcher Modus es werden wird, wir müssen immer schauen , wie wir die Balance zwischen Eishockey, Freizeit, Beruf und vor allem dem Spaß am Eishockey schaffen.

Wann dürfen wir Sie dauerhaft in der Hauptstadt begrüßen? Werden Sie aktiv in die Gestaltung des allseits beliebten Sommertrainings eingreifen?

Ich denke, dass ich mit Beginn der Eiszeit auch in Berlin anzutreffen bin. Das Sommertraining wird sich von Spieler zu Spieler unterschiedlich gestalten, diese werden durch Trainingspläne meinerseits unterstützt.

Haben Sie noch eine Botschaft für die Fans der Preussen?

Ich freue mich, dass ich wieder hier bin und hoffe, an alteZeiten anknüpfen zu können.

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Beitrag Do 21. Jun 2018, 09:21

Re: Interviews

Moin Freunde der Sonne.

Wertschätzung für die tollen Fans-O-Ton Rainer Bormann, Präsident des ECC Preussen Berlin.
Deshalb gibt er für unsere Fanseite ein Exklusiv- Interview.
Darf dann auch gerne geteilt werden. Tragt die Botschaft hinaus in die weite Welt.


Die Zukunft sieht rosig aus

Heute wagen wir uns mal in die Beletage des Nord-Oberligisten ECC Preussen Berlin vor.

Der Präsident Rainer Bormann, seit 2011 in Amt und Würden, wird uns exklusiv für unser Fanforum Rede und Antwort stehen in bezug auf die Vergangenheit, Gegenwart, die neue Saison und die Zukunft.

Hallo Herr Bormann, halten wir uns nicht lange mit der Vorrede auf.

Als wachsamer Beobachter der Ereignisse rund um den ECC Preussen habe ich den Eindruck, dass Sie und Ihre Vorstandskollegen mit viel Herzblut und Leidenschaft die Aufgaben für eine erfolgreiche Saison 2018/19 angehen. Ich sehe ein sehr engagierten Vorstand welcher sehr innovativ zum Wohle des Vereins agiert.
Stimmt mein Eindruck?

Ja das ist richtig. Wir waren im Vorstand noch nie so gut aufgestellt wie heute. Eine gute Mischung aus erfahrenen Eishockeyveteranen und jüngeren Mitstreitern, die andere notwendige Qualitäten mitbringen. Uns vereint die Liebe und der Enthusiasmus für diesen Sport und diesen Verein. Und wir haben uns fest vorgenommen, noch besser mit anderen Unterstützern wie den Fans und den Sponsoren zusammenzuarbeiten.


Also wird bei Preussen solide gewirtschaftet?

Dem Vorstand ist es wichtig, den Verein nachhaltig aufzubauen und weiterzuentwickeln. Mit der ersten Mannschaft haben wir die Ambition innerhalb der nächsten Jahre in die 2.Liga aufsteigen, aber wir wissen, dass das nur geht, wenn der Verein finanziell gesund ist. Das heißt nicht, dass man nichts wagt. Wenn man das tut, muss aber sichergestellt sein, dass der Verein das stemmen kann.

Als Präsident haben Sie vielfältige repräsentative Aufgaben. Inwieweit profitiert der Verein von Ihrer beruflichen Ausrichtung z.B. bei der Gewinnung von Sponsoren?

Ich bin Unternehmer und das hilft beim Führen eines Vereins. Einige Sponsoren kenne ich aus meinem beruflichen Umfeld. Aber es gibt auch viele andere. Wir haben von Jahr zu Jahr mehr Unterstützer und wir werden in dieser Saison noch aktiver auf Gewerbetreibende in Charlottenburg und Spandau zugehen, um diese für den Verein zu gewinnen. Im Gegensatz zu vielen Sportvereinen aus der ersten Reihe, bieten wir zusätzlich etwas, was Fans und Sponsoren sehr schätzen: Nähe zu dem Team, zu den Spielern. Auch kann man bei uns für seine Firma für das gleiche finanzielle Engagement mehr Aufmerksamkeit generieren, als bei vielen Vereinen, die in ihrer sportlichen Entwicklung schon weiter sind.

Reichen 500.000€ Euro Saisonetat um in der Oberliga mithalten zu können? Bewegt sich der ECC Preussen in diesen Regionen?

Der Verein hat für die Oberliga einen geringen Etat und wir werden es schaffen –das ist meine feste Überzeugung-ein schlagkräftiges Team zusammen zu stellen, was zu unserem Verein und unserem Plan passt. Richtig ist auch, dass unser Etat gestiegen ist, denn das Niveau der Oberliga ist es auch und wir möchten in dieser Saison in die Playoffs.

Als Präsident eines e.V. müssen Sie ja den Gesamtverein im Auge haben. Die letzte Saison hat neben erfreulichen Resultaten bestimmt auch einige Baustellen aufgezeigt. Gibt es hier einen Fahrplan um wieder in allen Bereichen erfolgreich zu sein?

Es gibt immer Bereiche, in denen man sich verbessern kann. Zum Beispie ldurch den sehr hohen Zulauf an jungen Spielern, müssen wir unseren Trainerstab ausbauen. Auch werden wir diese Saison dafür sorgen, dass noch häufiger Führungsspieler der Oberligamannschaft mit den Kleinen aufs Eis gehen und die jungen Preussen in ihrer Ausbildung unterstützen und als Vorbild fungieren.

Haben Sie noch was auf dem Herzen was Sie bei dieser Gelegenheit loswerden möchten?
Ich wünsche mir eine spannende Eishockeysaison, dass das Eis brennt wenn die Preussen spielen, ob ganz klein oder ganz groß. Leidenschaft muss immer dabei sein!

Herzlichen Dank für die ehrlichen und offenen Antworten.

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Beitrag Di 3. Jul 2018, 09:38

Re: Interviews

"Du kannst es nicht alleine richten"

Kyle Piwowarcyk wechselt von den Selber Wölfen zu den Preussen Berlin. Im Interview spricht er über die Beweggründe und einen deutschen Pass.

Herr P., vom letztjährigen Playoff-Halbfinalisten Selber Wölfe wechseln Sie nun zum Drittlezten der abgelaufenen Saison im Norden. Was gab den Ausschlag für Berlin?
KP:"In Berlin gibt es einen hervorragende Infrastruktur, sodass mich meine Frau auch mal schnell mit dem ICC besuchen kommen kann. Das hat meine Entscheidung mitbeeinflusst (lacht). Aus Hockeysicht habe ich mit ECC-Trainer Uli Egen gesprochen. Berlin will einige Sachen verbessern, man will eine neue Kultur einbringen, eine Siegermentalität aufbauen. Das klang alles recht gut und hat mir gefallen. Ich habe auch mit ein paar Spielern des letztjährigen Kaders gesprochen, die auch nur gutes überdie Stadt berichteten. Es wird aber schon anders als in Selb werden, wodas Ziel der Aufstieg war."

Auf Ihnen wird als Königstransfer ein besonderer Druck lasten. Wie gehen Sie damit um?

KP:"In der Oberliga wird immer viel von den Ausländern erwartet, der Druck ist überall groß. Das ist zwar nicht immer fair, aber ich verstehe das und es stört mich nicht. Am Ende kannst du es nicht alleine richten. Du brauchst immer gute Mitspieler, das ist das Wichtigste."

Sie spielen bereits seit zehn Jahren in der Oberliga. Gab es Ihrerseits schon Überlegungen, einen deutschen Pass zu beantragen?

KP:"Ich habe in der Tat darüber nachgedacht, auch in Selb hat man mich danach gefragt. Aber wir haben in der Familie bereits entschieden, dass wir nach meiner Karriere in Kanada leben wollen. Und wenn ich einen deutschen Pass erhalten würde, müsste ich meinen kanadischen abgeben und es wäre schwer, diesen zurück zubekommen. Dieses Risiko ist mir und meiner Familie zu groß, unsere Zukunft liegt später in Kanada."

Nach zwei Jahren im Westen und zuletzt sieben Jahren im Süden: Was wissen Sie über die Nordstaffel?

KP:"Wir haben in den letzten Jahren mit Selb in den Playoffs immer gegen den Norden gespielt. Ich weiß nicht viel über die einzelnen Spieler, aber jeder weiß, das Tilburg das Top-Team der Liga ist und dreimal in Serie Meister wurde."

EHN

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Beitrag Mi 11. Jul 2018, 11:16

Re: Interviews

Interview Felix Braun – ECC Preussen Berlin

Schaut man in die deutsche Eishockey-Datenbank , steht bei Felix Braun 2004-2018 ECC Preussen Berlin. Anm. Felix Braun: „Ich bin erst 2008 nach Berlin zu den Preussen gekommen.
Ich hab keine Ahnung woher die Angaben kommen“.
Obwohl erst 23 Jahre jung ist er der dienstälteste Spieler im Preussendress. Letzte Saison hat er als einziger Akteur alle 44 Pflichtspiele für den ECC bestritten.
So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er seinen Vertrag beim Hauptstadtclub um eine Spielzeit verlängert hat.
Grund genug im auf den Zahn zu fühlen.

Wie bist Du zum Eishockey gekommen?

FB: Meine Mutter hat früher Eiskunstlauf gemacht und hat mich und meine Schwester sehr früh mit in die Halle genommen. Daher bin ich mit 3 Jahren zum ersten Mal auf dem Eis gewesen und habe das Schlittschuhlaufen gelernt. Mit Jahren5 bin ich dann in Hamburg in der Eishalle von einem Eishockeytrainer gefragt worden ob ich nicht Lust hätte mit Eishockey anzufangen. Ich habe ja gesagt und seitdem nichts anderes mehr gemacht.

Du spielst jetzt bereits seit 2008 beim ECC Preussen. Zuerst im Nachwuchs und seit 2012 auch im Seniorenbereich. Wie ist so eine Vereinstreue zu erklären?
FB:
Ich habe recht früh für mich erkannt, dass ich es höchstwahrscheinlich nicht in den Profibereich schaffen werde. Daher habe ich mich für die Variante in Berlin bleiben und weiterhin auf die Sportschule gehen entschieden. Hier hatte ich trotzdem die Möglichkeit auf gutem Niveau zu spielen, dabei aber auch meine schulische Ausbildung nicht zu vernachlässigen. Außerdem ist mir Berlin unfassbar ans Herz gewachsen.

Du kommst erst noch ins beste Eishockeyalter, hast aber schon reichlich Erfahrungen in der Oberliga Nord gesammelt. Wo siehst du selbst deine Schwächen und Stärken?

FB: Ich denke meine Schwächen liegen im Bereich des Torabschlusses und auch etwas in der Kraft und Masse. Meine Stärken liegen im Schlittschuhläuferischen.

Wie sieht Deine persönliche Zukunftsplanung aus?
FB: Ich werde ab Oktober Sportmanagement studieren und möchte so lange Eishockey spielen wie es mir zeitlich möglich ist.

Welches war Dein bisher größtes sportliches Erlebnis?

FB: Hört sich jetzt unspektakulär an, aber der Klassenerhalt in der Oberliga 2016. Das war ein sehr befreiender Moment, als wir eigentlich schon abgestiegen waren, uns dann aber mit Kampf und Willen in der Relegation gerettet haben.
Anm. Redaktion: Preussen gewann das entscheidende Spiel mit 2:3 bei FASS Berlin. Felix erzielte den Treffer zum 1:3.

Welche anderen Hobbys hast Du?

FB: Ich verbringe sehr viel Zeit mit meinen Freunden und in einem ruhigen Moment spiele ich auch gerne am Computer.
Wer ist Deiner Meinung nach der beste Verteidiger in der Oberliga Nord? Gegen wen ist es sehr schwer sich durchzusetzen?
FB: Also es ist sehr schwer das zu pauschalisieren, da es viele Teams gibt, die eine sehr gute Defensive haben und die es einem schwer machen Offensiv aktiv zu werden. Aber wer mir direkt einfällt ist Christoph Schubert von den Crocodiles. Wenn man da nicht aufpasst kann es schon mal schmerzhaft werden. Der hat einen Wahnsinns Schuss.

Preussen schafft diesmal den Einzug in die Playoffs weil….

FB: …wir einen guten Mix aus Alt und Jung haben und der Kampfgeist sich auszahlen wird.

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Beitrag Fr 20. Jul 2018, 06:26

Re: Interviews

Der Sportwart des ECC Preussen Berlin, Thomas Leonhardt, ist aus dem Backoffice ins Frontoffice zurück gekehrt. Grund genug den langjährigen 2. Vorsitzendem im Verein nach seinen Ambitionen und Zielen zu befragen.

Gesund sehen Sie aus Herr Leonhardt.
TL: Ja ich fühle mich auch prächtig. Von mir aus kann die Saison losgehen.
Nun mal nicht so schnell mit den jungen Pferden. Einige Spieler werden Sie doch den Fans noch präsentieren, oder?
TL: Wir sind ziemlich weit vorangeschritten in der Kaderzusammenstellung. Vielleicht noch drei bis vier Spieler und dann hat Uli Egen seinen kleinen aber feinen Kader.
Kann der Königstransfer Kyle Piwowarczyk noch getoppt werden?
TL: Das glaube ich nicht. Einen Wunschspieler haben wir trotz erheblicher Bemühungen nicht bekommen, aber so ist das nun mal. Der Markt ist inzwischen leergefegt. Nur noch Ladenhüter und Zocker im Angebot. Sollte sich noch ein interessanter Spieler auf die Lichtung begeben, sind wir vorbereitet und falls nötig kann ich auch auf unsere Fans zählen, die bei dem Wunschspieler schon mit gezückter Börse parat standen.
Was wünschen Sie sich zur kommenden Spielzeit?
TL: Wir werden mit dem stärksten Kader seit Gründung des ECC Preussen in die Saison 2018/19 gehen. Ich erwarte attraktives Hockey von unseren Jungs und wünsche mir endlich die zahlenmäßige Unterstützung von den Rängen, die das Team von Uli Egen auch verdient.
Was kann die Mannschaft erreichen? Gibt es seitens des Vorstandes eine Vorgabe?
TL: Trainer Uli Egen kennt unsere Ambitionen und wir im Verein kennen seine Ziele. Wir hätten nicht zueinander gefunden wenn es keine Schnittmengen gäbe.
Also mit Volldampf in die Playoffs?
TL: Wenn alles passt warum nicht. Meine Frau freut sich schon auf die Reisen nach Bayern.

Das nennen wir doch mal „gesunden Optimismus“ und schießen uns der Reiseempfehlung der Gattin gerne an.

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