Herner EV


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Beitrag Do 2. Mai 2019, 04:58

Re: Herner EV

Brad Snetsinger wechselt zum ECDC Memmingen


​Der ECDC Memmingen kann einen spektakulären Transfer vermelden. Vom Halbfinalisten Herner EV wechselt mit Brad Snetsinger ein Top-Stürmer an den Hühnerberg. Der Kanadier besetzt die erste Kontingentstelle bei den Indians. Jared Mudryk hingegen wird seine Karriere beenden, er legt den Fokus in Zukunft voll auf die berufliche Laufbahn.

Er war ein Wunschspieler der Sportlichen Leitung sowie des kommenden Indians-Trainers, den die Memminger ebenfalls in Kürze bekannt geben werden, und soll beim ECDC den Sturm im kommenden Jahr anführen. Bradley (kurz Brad) Snetsinger ist in Eishockeykreisen ein durchaus klangvoller Name. Der 32 Jahre alte Angreifer wechselt aus der Oberliga Nord nach Memmingen und soll im Allgäu seine starke Punkteausbeute in der dritten Liga weiter ausbauen. Nach etlichen Jahren in Nordamerika kam Snetsinger 2012 erstmals nach Deutschland. Nach zwei Spielzeiten in Kassel wechselte er zum ESV Kaufbeuren in die DEL2, von wo aus es ihn nach Tilburg und Leipzig verschlug. In den letzten drei Spielzeiten lief der Linksschütze für den Herner EV auf und steuerte allein hier über 200 Scorerpunkte bei. Auch in den abgelaufenen Play-offs war er ein Erfolgsgarant für den tollen Lauf des Teams aus dem Ruhrgebiet, die u.a. die Spitzenmannschaften aus Regensburg und Peiting ohne eigene Niederlage abfertigten. In elf Partien konnte der 1,85 Meter große Stürmer sechs Tore und 13 Assists während dieser Zeit erzielen, was ihn zum Topscorer seiner Mannschaft machte. „Ich wollte noch einmal eine Veränderung. Viele Leute haben mir gesagt, dass es viel Spaß macht in Memmingen zu spielen, außerdem lebt es sich hier sehr gut“, ließ Snetsinger bei seinem ersten Besuch in der Maustadt verlauten. „Rundum zufrieden“ zeigt sich Sven Müller, der sich sicher ist mit dem Kanadier einen „Top-Stürmer für die erste Reihe“ gefunden zu haben. Brad Snetsinger wird in der kommenden Saison mit der Nummer 41 für die Indians auflaufen.

Etwas getrübt ist die Freude über den starken Transfer von Brad Snetsinger, da die Memminger auch einen weiteren wichtigen Akteur verlieren. Mit Jared Mudryk verlässt der letztjährige Denker und Lenker des Indians-Angriffs den Verein. Der Deutsch-Kanadier kam vor der letzten Saison von den Selber Wölfen nach Memmingen und war für allein 50 Punkte in der regulären Saison verantwortlich. Ein herber Rückschlag für die Personalplanungen der Rot-Weißen, der die Verantwortlichen zwar nicht gänzlich unvorbereitet, aber doch etwas überraschend traf. Der 35-jährige Mittelstürmer war im vergangenen Jahr nur aufgrund eines Wechsels seines Lebensmittelpunkts an den Hühnerberg gekommen. Privat verschlug es ihn und seine Familie in die Augsburger Gegend, aus der seine Frau stammt. Gleichzeitig trat Mudryk auch eine lukrative Arbeitsstelle an, die er, im Laufe der Saison, noch einmal intensivierte und zeitlich ausbauen konnte. Vor kurzer Zeit informierte er nun die Verantwortlichen des Vereins, dass Oberliga-Eishockey in Zukunft nicht mehr mit seinem beruflichen Werdegang zu vereinbaren ist und er dem ECDC in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

„Es ist wahnsinnig schade, dass uns Jared verlässt. Einen Spieler mit dieser Qualität, der in der Region wohnt und gleichzeitig noch arbeitet, kann man kaum ersetzen“, so Sven Müller, der Sportliche Leiter des ECDC. „Gemeinsam mit unserem Trainer für die neue Saison stellen wir aber eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine“, kündigt er baldige weitere Personalentscheidungen an.

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Beitrag Do 16. Mai 2019, 19:02

Re: Herner EV

Vertragsverlängerungen beim Herner EV
Vorbereitungen für die neuen Bande sind angelaufen


​Keine Sommerpause herrscht aktuell in der Hannibal-Arena am Herner Gysenberg. Zur Vorbereitung auf den Einbau einer neuen Bandenkonstruktion wird momentan die bisherige altehrwürdige Bande abgerissen und entsorgt.

Dank der fleißigen Helfer konnte die ehemalige Konstruktion bereits komplett abgebaut werden, so dass es im Augenblick beim Herner EV eher nach einer Großbaustelle aussieht als nach Eishockey. Aber das wird sich im Laufe des Sommers wieder ändern. Immerhin kann man aber schon erkennen, dass sich durch die Neukonstruktion der Bandenradius etwas verändern wird, denn die Bodenverankerung der neuen Bande wurde schon einmal provisorisch ausgelegt. Man darf sicherlich gespannt sein, wie sich der Umbau in den nächsten Wochen weiter entwickeln wird.

Gespannt sind die Fans der Grün-Weiß-Roten natürlich auch auf die Zusammenstellung des HEV-Teams 2019/20. Noch bleiben drei Monate Zeit, bevor es am 15. August in der Hannibal-Arena wieder aufs (Trainings-)Eis geht, aber auch hier sind die Planungen auf einem guten Weg. Die Stürmer Nils Liesegang, Dennis Thielsch und Marcus Marsall haben ebenso wie Torhüter Björn Linda laufende Verträge und bleiben am Berg. Die Vertragsverlängerungen von Trainer Danny Albrecht und Kapitän Michel Ackers wurden bereits verkündet, ebenso die Neuzugänge Thomas Ziolkowski und Max Pietschmann. Mittlerweile steht auch definitiv fest, dass die Torhüter Lukas Schaffrath und Janek Prillwitz sowie Verteidiger Julius Bauermeister und Stürmer Denis Fominych weiterhin am Gysenberg bleiben werden.

„Für Lukas Schaffrath war es in der letzten Saison nicht leicht, als er nach der Verpflichtung von Björn Linda nur noch die Nummer drei war. Aber er hat diese Situation toll weggesteckt, hat weiterhin gut an sich gearbeitet und wird sich nun an der Seite von Björn Linda weiter entwickeln. Das gilt auch für das HEV-Eigengewächs Janek Prillwitz, der mit seinen 18 Jahren noch ein großes Entwicklungspotential hat“, meint Cheftrainer Danny Albrecht zum Torwart-Trio der kommenden Saison. „Julius Bauermeister hat in der abgelaufenen Spielzeit einen Riesensprung nach vorne gemacht. Als Allrounder bzw. umgeschulter Verteidiger hatte er es anfangs nicht leicht, aber er hat eine gute Saison gespielt. Hinzu kommt seine perfekte charakterliche Einstellung. Von daher freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, erläutert der HEV Coach. „Denis Fominych hat in jedem Spiel durch seine Kampfbereitschaft, seinen Willen und seine Einstellung überzeugt. Dass er Tore vorbereiten und auch schießen kann, hat er gezeigt. Das erwarte ich auch weiterhin von ihm“, erklärt der Trainer der Grün-Weiß-Roten abschließend.

Danny Albrecht und Kapitän Michel Ackers mussten sich nach Abschluss der Saison notwendigen medizinischen Eingriffen unterziehen. Beide haben dies gut und ohne Komplikationen überstanden. Zwar ist der Trainer des HEV aktuell noch auf Gehhilfen angewiesen, aber seit gestern ist er dennoch mit hoher Motivation in Füssen beim Trainer-Lehrgang und arbeitet engagiert an seiner A-Lizenz. Dafür wünschen wir ihm ein gutes Gelingen.

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